Über mich

2017 Akademie der Bildenden Künste an der Alten Spinnerei Kolbermoor

HEIKE JÜPTNER
Geboren in Tegernsee
Lebt und arbeitet in München
Gründete mit Malerin Alicia Henry Studio28
in den Räumen des Klangkünstlers Stefan Winter (Winter & Winter) in München Schwabing

AUSSTELLUNGEN

2018  Einzelausstellung – Studio28, München
2018  Artmuc – München
2018  Kunst im Karreé
2017  Werkschau – Studio28, München
2016  Light Ones – Studio28, München
2003  Galerie Blank, München
2001 – 2007  Regelmäßige Atelierausstellungen, Domagkateliers, München

Sie sucht nicht, sie findet: Besondere Momente, Schatten, Licht, scheinbare Zufälligkeiten, die sich vor unserer aller Augen und doch meistens unentdeckt in der Natur, bei der Arbeit oder auch an einer Hauswand ereignen können. Es ist, als ob ihr Blick sich bewusst in das Unwesentliche verliebt und es zum Wesentlichen erklärt. Es sind die kleinen Einzigartigkeiten, die aus einem Moment heraus entstehen und dort in aller Schönheit wieder vergehen möchten.
In ihren Bildern wird das neue Wesentliche reduziert und neu geordnet, fließen die Farben flirrend ineinander. Der Farbklang bleibt reduziert. Eine eigene Leuchtkraft ist den Bildern zu eigen, wenn sich der Betrachter länger mit dem Werk auseinandersetzt. Dann kann es passieren, dass mitten im Urknall oder Nebel die Morgenröte langsam und zart erscheint.
Leichtigkeit und Transzendenz, fast Spiritualität wohnen in Heikes Bildern. Ihr meditatives, sehr genaues, kleinteiliges Arbeiten bleibt am Ende nur eine Ahnung. Man will in den lichten Erinnerungen, die nun Bilder sind, eintauchen und sich darin baden.
ALICIA HENRY

Jüptners Malerei ist eine Einladung zur Freude als spontane Geste zum Leben.
Die Exuberanz ihrer Farbpalette will nicht in Zusammenhang mit ‚Konsum‘ gebracht werden, eher mit Hemmungslosigkeit.
Ihre Arbeiten in schwarz-weiß: Reduktion oder Synthese aller Farben?
Von Öl zur Aquarelle; von kräftiger Bewegung zum delikaten Streicheln der Oberfläche;
von Farbe zur Form.
Eine Überraschung die den Betrachter länger beschäftigen wird, als nur am Ausstellungsort.
MARIA LIE-STEINER